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10 + 4 Möglichkeiten wie Du dieses Weihnachten überstehen kannst

Featured, Kids, Life, Motivation - Steffen - 20. Dezember 2015

Auf Facebook kam die Frage auf: “Kann mir mal einer einen Ratschlag geben, wie ich das erste Weihnachten überstehen soll! Ich habe davor so eine Angst!”.

Ganz ehrlich… ich hatte keinen Ratschlag und mir blieb nicht viel anderes übrig als das auch so zu kommunizieren indem ich antwortete: “Ich glaube dafür gibt es leider keinen wirklich funktionierenden oder hilfreichen Ratschlag. Das erste Weihnachten wird einfach nur unglaublich hart und schwierig werden. Und trotzdem wage ich es vorzuschlagen das erste Weihnachten wenn möglich mit “Familie” oder wirklich guten Freunden zu verbringen.”

Aber zufrieden hat mich diese Antwort nicht gemacht. Im Gegenteil. Die Frage blieb. Und ich habe versucht mich daran zu erinnern, wie ich eigentlich das erste Weihnachten überlebt habe. Mein Kopf blieb dabei sehr lange leer.

Was ich hingegen ganz sicher weiß: Ich habe es überlebt! Damit diese Tatsache aber nicht der einzigste Hinweis & Hoffnungsschimmer bleibt, habe ich mich hingesetzt und ein paar ungewöhnliche Möglichkeiten, Ideen und auch Experimente zusammengetragen die mir u.a. auch Christina Rasmussen vor kurzem per email geschrieben hat. Denn ja, vielleicht musst auch Du etwas komplett neues wagen um dieses Weihnachten zu überstehen.

In der Tat, die Feiertage sind oftmals für alle die von Tod, Scheidung und Verlusten betroffen sind, noch viel schlimmer. Du siehst die “perfekten Familien” mit ihren Einkaufstüten in den geschmückten Straßen und würdest am liebsten schreien.

Du fühlst Dich in all dem unsichtbar. Alleine.

Millionen von Menschen auf der ganzen Welt fühlen sich auf diese Weise während der Feiertage. Das zeigt sich oft auch an den Einsätzen die wir während dieser Zeit haben.

Der erste Schritt ist oft der schwerste und doch setzt er so viel in Bewegung!

Deshalb,

was ich Dich nun als nächstes bitten möchte, wird Dich wahrscheinlich überraschen.

Du sollst von diesem Ort der “Unsichtbarkeit” aus starten und losgehen. Von Bitterkeit und Einsamkeit.

Du musst den ersten Schritt aus dieser einsamen und schmerzhaften Situation heraus machen, damit Deine zweite Chance in diesem schwierigen Moment überhaupt Raum finden kann.

Einige der Dinge, die ich Dir vorschlage, können durchaus genau das Gegenteil sein zu dem, was Du gewohnt bist. Aber diese Liste hat die Möglichkeit Dein Leben in dieser Weihnachtszeit zu verändern:

  1. Mache diese Feiertage zu den unkonventionellsten die Du je hattest! Wenn Du in der Regel Weihnachten traditionell feierst, mit Baum, großen Abendessen und Geschenken, versuche dieses Jahr etwas ganz anderes. Buche Last Minute einen Flug an den Strand oder bleibe einfach den ganzen Tag im Bett, wenn es das ist was Dir gut tut. Wählen Deinen Weg durch diese Feiertage und fühle Dich nicht schuldig. Es ist Dein Leben! 
  2. Sag diese Woche jeden Tag die Wahrheit darüber wie Du Dich fühlst und wie es Dir geht. Hältst Du es zurück, weil halt die Feiertage sind, wird Dir das nicht weiter helfen Platz für das zu schaffen was die Zukunft bringen wird. Lass es raus. Schrei es auf einem Feldweg heraus, wenn es das ist was notwendig ist.
  3. Überlege Dir einen Wunsch, aber belasse es nicht dabei! Unternimm auch schon den ersten Schritt um diesen Wunsch wahr zu machen! Warte nicht auf das neue Jahr und die “guten Vorsätze”. Erlebe wie das Unmögliche möglich werden kann. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, aber für sich aktiv zu werden kann vieles dazu beitragen!
  4. Verändere etwas in Deinem Haus oder Deiner Wohnung, anstelle von Weihnachstdeko aufzuhängen. Das kann so etwas großes sein wie das Streichen der Wände. Oder nur eine kleine Veränderung, wie das umstellen der Couch um manche Dinge von einem anderen Blickwinkel aus zu sehen. Bewege etwas.
  5. Wenn Du zum Essen eingeladen bist und Du fühlst Dich absolut nicht danach, sag “Nein danke” und tu was Dir gut tut. So hast Du die Kontrolle darüber was an diesen Tagen sein wird und was nicht.
  6. Gib jeden Tag etwas von Dir selbst, auch wenn am Ende Du es bist der es am meisten benötigt. Gib. Gib. Gib. Ich hatte es schon in meinem Beitrag über das Ermutigen geschrieben: Es lohnt sich immer etwas von Herzen zu geben. Und sei es noch so klein. Ein gutes Wort. Ein Ratschlag. Oder Deine Zeit. Es wird Wunder bewirken. Da bin ich mir sicher.
    Du magst zu Hause bleiben und einen Film schauen… dann “gib” und gönne es Dir. Es beginnt mit den kleinsten und einfachsten Dingen.
  7. Sage Dir: “Ich liebe Dich”, wenn Du jeden Morgen in den Spiegel schaust und lächle Dich dabei an. Auch wenn es Dir absolut nicht danach ist! Wahrscheinlich ist das mit das härteste auf dieser Liste, aber es ist auch das wichtigste. Ich selbst finde es unheimlich schwer, das bewusst zu tun.
  8. Denk daran, es sind nur 10 Tage und Du hast schon viel schlimmeres überlebt. Du wirst es schaffen!
  9. Kaufe etwas für Dich selbst, dass total im Gegensatz zu Dir, Deinen Vorlieben und Gewohnheiten ist. Sich in diesem neuen Leben zurecht zu finden kann als Weihnachtsgeschenk an Dich selbst beginnen!
  10. Nimm Dir einen Moment Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Ja, letztendlich besinnlich zu sein und zu erkennen um was es an Weihnachten eigentlich wirklich geht kann Dir helfen den Blick wieder frei zu bekommen.

Und was ist mit den Kindern?

  1. Wenn Du Kinder hast, beginne eine “Jahrhundertealte Tradition”. Bei uns auf der Wache müssen “die Neuen” an der Weihnachtsfeier immer etwas vorführen. Das ist eine “Jahrhundertealte Tradition”, die wir vor ungefähr 4 Jahren begonnen haben. 🙂 Aber hey,… irgendwann muss man auch mit Jahrhundertealten Traditionen beginnen. Wieso überlegst Du Dir nicht zusammen mit Deinen Kindern eine “Jahrhundertealte Tradition” die nur für Euch ist und Weihnachten ab diesem Jahr ganz neu definiert?!
  2. Für kleine Kinder ist es “trotz allem” wunderbar den Zauber von Weihnachten zu erleben! Wenn Du selbst Dich dazu nicht in der Lage fühlst das zu bewerkstelligen, dann ist es doch oft hilfreich sich bei Familie oder sehr sehr guten Freunden einzuladen. Das gibt Dir die Freiheit Dich etwas aus allem heraus zu nehmen und Deine Kinder erleben Weihnachten doch so wie sie es vielleicht auch erwarten. Sprich doch einfach mal mit ihnen darüber.
  3. Durch schenken zum Beschenkten werden! Egal ob wir an einer Weihnachtsbrief-Aktion mitgemacht haben, an der man einer sich völlig unbekannten Person einen Weihnachtsbrief schreibt oder -päckchen packt, oder ob wir mit Kaffee und Weihnachtsbrötchen auf die nahegelegenen Autobahnparkplätze gefahren sind, um ausländischen Lkw-Fahrern die tausende Kilometer von daheim und ihren Familien entfernt sind eine Freude zu machen. Am Ende waren wir immer die Beschenkten obwohl wir den ganzen Tag geschenkt haben. Gibt es nicht gerade in dieser Zeit mehr Möglichkeiten als je zuvor anderen etwas gutes zu tun? Mir hat es geholfen Weihnachten aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben und meine Kleine fand es unheimlich spannend und aufregend.
  4. … ich bin mir sicher das ich Dir in Bezug auf Deine Kinder eigentlich gar keine großen Ratschläge geben brauche. Du weißt es am besten was ihnen gut tut und was sie brauchen. Macht es zu Euren Weihnachten und Feiertagen. Macht das beste für Euch daraus! 

Habe den Mut Dich den Feiertagen zu stellen! Mit allem was es dazu braucht!

Ich wünsche Dir und Euch von Herzen einen gesegneten 4.Advent!

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