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Einmal im Leben…

Featured, Fitness, Life, Motivation - Steffen - 11. Dezember 2015

Kannst Du Dich noch daran erinnern welchen Traum Du Dir mit 19 Jahren erfüllen wolltest? Als Du sagtest “Einmal im Leben möchte ich…”!

Heute erzähle ich Dir von Adam Amin. Adam ist 19, in England aufgewachsen und sein Name geht seit wenigen Tagen um die Welt. Wieso? Weil er sich seinen Traum erfüllt hat! Er hat etwas getan wovon ihm wahrscheinlich die Mehrheit abgeraten hätte. Es war verrückt, voller Hindernisse und ja, es war auch gefährlich. Aber er war bereit sämtliche Hindernisse, Herausforderungen und Gefahren in Kauf zu nehmen um sein Ziel zu erreichen!

Wofür? Schau einmal selbst:
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Pictures: Glenn Tremble (Permission by Adam Amin)

Er ist sie gesurft… JAWS! Eine der größten Wellen der Welt! Haushoch! Unheimlich anspruchsvoll zu surfen. Nur die besten und mutigsten trauen es sich zu.

Aber nun von Anfang an… Adam ist in Devon, England aufgewachsen. Vor 5 Jahren begann er an der englischen Küste zu surfen und die kleinen Wellen zu reiten. Von diesem moment an hatte er den Traum einmal auf Hawaii Jaws, oder Peʻahi wie der hawaiische Name ist, zu surfen. Mit verschiedenen Jobs arbeitete er hart dafür das Flugticket nach Hawaii zu kaufen. Geld für eine spezielle Rettungsweste die Surfer in solchen Wellen normalerweise tragen hatte er nicht mehr.

Was nach seiner Ankunft geschah erzählt er Dir am besten selbst:

“Gestern war einer der besten Tage meines Lebens, wenn nicht der Beste!!!!
Ich wusste, dass der Wettbewerb für die Peʻahi-Challenge heute starten würde und somit die Straße die zu Jaws führt für die Öffentlichkeit geschlossen wird. Also versuchte ich den Sicherheitsdienst zu umgehen, indem ich um 5.30Uhr am Morgen versuchte dort hin zu gelangen. Leider erwischten sie mich dabei.

Ich habe dann beschlossen in den Hafen von Malice zu fahren, der fünf Meilen entfernt ist, um dort zu versuchen eine Fahrt auf einem der Boote raus zur Welle zu ergattern. Aber auch hier bekam ich nur die Rückmeldung das sie nicht genug Platz haben. Also habe ich beschlossen das mich dies nicht von der Erfüllung meines Traumes stoppen wird und machte mich auf die 3 Landzungen auf meinem Surfbrett zu umpaddeln um von der Ozeanseite an die Welle zu kommen.

Ich paddelte los und nach ca. einem Viertel der Strecke hielt ein Jet-Ski neben mir und bat mir nicht nur eine Fahrt zusammen mit meinem Board an, sondern der Kerl auf dem Jet-Ski war Greg Lang, der mein absoluter Held und ein großer Pionier in diesem Sport des Big-Wave-Surfens ist!

Nach vielen Turbulenzen kamen wir an und ich wurde Zeuge der 40-50ft(15m) Wellen die vor mir brachen! Ich paddelte raus, ohne viel Sicherheitsausrüstung, mit 5 anderen meiner Helden direkt neben mir. Wir alle entdeckten eine riesige Welle in der Ferne und begannen darauf zu zu paddeln. Ich sah meine Chance um zu beweisen das ich Jaws surfen konnte. Deshalb drehte ich mich um, während alle anderen über die Welle paddelten, und stellte mich diesem Monster! Ich bekam diese Welle und surfte in ein Tal hinab, dass sich wie ein flüssiger Berg anfühlte. Ich kam am Wellental an und sah nach oben… die Größe von zwei Häusern war über mir! Ich merkte dass ich im Begriff war es wirklich zu schaffen, bis etwas Weißwasser meinen Weg blockierte und ich vom Brett fiel. Dieser Moment fühlte sich an als ob der gesamte Ozean über mir hereinbrach.

Ich hielt meinen Atem an und nahm die Schläge des Wassers und das durcheinander gewirbelt werden so lange ich konnte hin und schaffte es schließlich zurück an dieWasseroberfläche. Doch ich bemerkte schon die nächst riesige Welle auf mich zukommen. Immer und immer wieder wurde ich hart unter Wasser durcheinander gewirbelt. Mir schwanden die Kräfte und ich kam sehr sehr nahe an die Felsen.

Plötzlich kam aus dem nichts ein Jet-Ski-Fahrer, griff nach mir und brachte mich in Sicherheit. Was für eine Legende! Er brachte mich wieder raus zu den anderen und der Wettbewerb begann. Ich beobachtete die gesamte Veranstaltung, die gesamten fünf Stunden, draußen auf dem Ozean. Mitten unter meinen ganzen Helden! Ich fühlte mich wie im Himmel!

Nach dem Wettkampf ging ich total glücklich nach Hause, als ich feststellte, dass die Preisverleihung auf der gegenüberliegenden Straßenseite stattfand. Ich ging hin und sprach mit allen meinen Helden des Big-Wave-Surfens und konnte mit allen ein Foto machen…!”

Als ich das bei Facebook gelesen habe wie Adam von seinem Tag berichtet, war ich einfach nur sprachlos. Ist es nicht so das es im Alltag schon ganz schön viel Mut braucht um sich den eigenen Wünschen und Träumen zu stellen? Ist es nicht viel leichter “realistisch” zu bleiben und das zu tun, was “normal” ist? Gerade als Alleinerziehender hat man ja sowieso nicht mehr so viele Möglichkeiten überhaupt auch nur ans Träumen zu denken.

Mich hat es unheimlich herausgefordert und ich habe mich gefragt:

Werde ich irgendwann wehmütig zurückschauen und mich fragen, ob nicht “trotz allem” ein bisschen mehr Risiko und Lebendigkeit meinem Leben gut getan hätte?

Ich weiß, gerade nach vielen Enttäuschungen ist es extrem schwer solche Schritte zu gehen. Und doch möchte ich Dich herausfordern: Träume!

Es kostet vielleicht nur etwas Überwindung!

Frage Dich: Was würdest Du tun, wenn…

…Du unbegrenzten Mut und vor nichts Angst hättest?
…Du alle Kraft und Energie der Welt hättest?
…Du Dir sicher sein könntest, dass es auf jeden Fall klappen würde?

Und dann frage Dich:

“Was kann ich tun, um meinen Träumen einen weiteren Schritt näher zu kommen?”

Natürlich ist es schwierig, etwas zu tun, was man vorher nie getan hat. Man bewegt sich in unbekanntes Gebiet, geht ein Risiko ein. Wie Adam.

Das macht Angst, und jeder, der eine große Herausforderung annimmt, erlebt in der Folge irgendwann eine Krise.  Aber es hilft zu wissen, dass dies eine völlig normale Reaktion darauf ist, etwas Neues gewagt zu haben!

Aber was wäre wohl, wenn Du Deinen Träumen jede Woche konsequent einen kleinen Schritt näher kommst? Wie würde Dein Leben sich verändern?!

Was für einen Schub hat es wohl Adam gegeben, nach all den Hindernissen die sich in seinen Weg gestellt haben, doch diese Welle gesurft zu haben!

Nimm Dir doch 1 Minute Zeit und schau Dir die Highlights der Pe’ahi Challenge an. Überlege Dir dabei was Deine “Einmal im Leben…”-Träume sind und vor allem welche kleinen Schritte Du darauf zu machen kannst!

Ich wünsche Dir viel Freude beim ansehen der Welle die Adams Leben für immer verändert hat:

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