Der Blog für Body - Soul - Spirit

(M)ein Blog als Single-Dad & Berufsfeuerwehrmann über den Alltag mit meiner Tochter und die Leidenschaft für Fitness, Ernährung & das Leben!

Neu hier?

Hi und herzlich willkommen!

Ich bin Steffen und gebe Dir auf meinem Blog die Möglichkeit mir über die Schulter zu sehen auf meinem Weg zurück ins Leben! Ich möchte Dir einen kleinen Überblick geben was Dich auf dem Blog erwartet und gar nicht groß über mich erzählen oder warum ausgerechnet ein Typ mit Degen und Umhang die Startseite ziert.

Als ich 2010 von heute auf morgen nicht nur verwitwet sondern auch alleinerziehender Papa einer wundervollen Tochter war, da wusste ich das ich meiner Tochter trotz allem ein so unbeschwertes und normales Leben wie unter diesen Umständen nur möglich, bieten möchte. Dieser Gedanke entwickelte sich zu einem Ziel, auf dessen Weg ich aber sehr bald feststellte das es einige Meilensteine dazwischen braucht um das Ziel überhaupt erreichen zu können! Zwischen meinem Beruf als Feuerwehrmann, dem Haushalt und meiner Tochter hatte ich in der Praxis aber eher das Gefühl selbst komplett unter zu gehen. Ich war gesundheitlich angeschlagen, total übermüdet, in vielem überfordert und überfragt.

Für mich wurde es zu einer Frage des “Überlebens”.

Hatte ich Monate vorher noch regelmäßig Sport gemacht und war in einer guten Verfassung, so musste ich auf einmal erleben wie ich nicht mehr schlafen konnte. Wie ich auf der Treppe stand, meine 8 Monate alte Tochter auf dem Arm und ich solche Rückenschmerzen bekam das ich weder vor noch zurück konnte. Ganz zu schweigen was in meinem Kopf los war und ich mir z.B. nichts mehr merken konnte.

Aber ich stellte auch fest das es einen Vorteil hat wenn man auf dem Boden aufschlägt und man nicht mehr tiefer fallen kann:

Hier findet man ein Fundament auf dem man das Leben wieder neu aufbauen kann…-meinem christlichen Glauben. 

Und so machte ich mich auf den Weg meinen ersten Meilenstein zu erreichen indem mir klar wurde ich brauche die körperliche Verfassung dazu um für meine Tochter da sein zu können. So versuchte ich Sport und Fitness wieder regelmäßig in meinen Alltag zu integrieren.

Im ersten Moment musste ich über diesen Gedanken fast schon selbst lachen…

Auf der einen Seite fehlt mir morgens die Kraft um überhaupt aufzustehen und auf der anderen Seite soll ich wieder mit Sport anfangen?!

Was im ersten Moment wie ein Widerspruch aussieht, löste aber eine Kettenreaktion aus die mich unterstützte diesen Weg zu gehen und bis hierher zu kommen! Am Anfang waren meine Bemühungen es fast nicht wert “Sport” genannt zu werden. Aber auf einmal freute ich mich Abends wieder darauf schlafen gehen zu können. Und auch wenn ich die Nächte nicht gleich komplett durchgeschlafen habe, so wurden die Schlafphasen deutlich länger und ich spürte morgens mehr Antrieb den Tag anzugehen!

Es gibt ein Sprichwort im englischen das besagt

Food is fuel, not therapy!”

Also “Essen ist Kraftstoff, nicht ein Therapiemittel!”. Ich dachte mir, wenn ich die Höchstleistung bringen möchte die in meiner Situation von mir gefordert wird, dann könnte es mir vielleicht dabei helfen wenn ich mich bewusster ernähre und meinem Körper dadurch den “Sprit” zuführe den er benötigt um weiterhin “Vollgas” laufen zu können. Auch hier war die Theorie für mich jedoch deutlich einfacher zu verstehen als umzusetzen. Gerade auch finanziell.

Da jeder Weg mit einem ersten Schritt beginnt, wagte ich es mich weiter zu informieren und die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen. Begriffe wie Paleo, Clean eating, und selbst vegan fanden ihren Weg in meinen Wortschatz und auf den Teller. Es überrascht sicher nicht das ich selbst diese kleinen Veränderungen spürte und sich mir die ersehnte Türe langsam öffnete für mein Kind “kräftemäßig” mehr da sein zu können!

Dieser Weg war und ist in vielen Teilen eher ein Kampf, als ein schneller Sprint hin zu einem ausgewogenen und gesunden Lebensstil. Und doch habe ich es nicht bereut es immer wieder von neuem zu wagen mich diesem Kampf zu stellen.

Und auch wenn ich immer und immer wieder gefallen bin, habe ich durchgeatmet. Mich aufgerappelt. Und bin weitergegangen.

Und so manches mal brauchte ich eine gehörige Portion Motivation um nicht aufzugeben.

Aber es hat sich gelohnt. Denn das Leben ist es immer Wert gelebt zu werden!